Bauvorhaben

Unser Haus im Wandel – der Erweiterungsbau

In unserem unter Denkmalschutz stehenden und mit dem Bonatz-Preis ausgezeichneten Gebäude haben wir 48 Räume auf 6 Ebenen, die von zur Zeit 20 Klassen genutzt werden. Vieles darin ist inzwischen in die Jahre gekommen: zu klein, renovierungsbedürftig oder nicht mehr heutigen Standards entsprechend und auch das Musikgymnasium, das Jahr für Jahr weiter "hochgezogen" wird, braucht natürlich Raum.

Die bestehende Fläche des Schulgebäudes am Herdweg 72 wird ab Sommer 2019 um 1.400 m² von 3.100 m² auf 4.500 m² erweitert. Der dazugewonnene Raum soll die Dreizügigkeit der Schule ermöglichen. Im Zuge der Erweiterung wird neben zahlreichen anderen Renovierungsmaßnahmen ein komplett neuer Gebäudeflügel für die Naturwissenschaften, ein großer Veranstaltungs- und Konzertsaal, eine neue Schulbibliothek und Turnhalle und eine neue, größere Mensa realisiert werden. Darüber hinaus werden auch die Außenanlagen des Ebelu grundlegend erneuert. 

Ideen, Pläne, Dialog, Ablauf und Umsetzung des Erweiterungsbaus erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Architekturbüro Lederer-Ragnarsdóttir-Oei, welches viele andere Schulen und den Umbau des Stuttgarter Hospitalhofes und des Wilhelmpalais geplant hat.

Die am 11.09.2013 präsentierte architektonische Machbarkeitsstudie belegt, dass dies auf dem bestehenden Grundstück verwirklicht werden kann.

Um ein zügiges Voranschreiten der Erweiterungsmaßnahmen zu gewährleisten, wird das Ebelu ab September 2019 für 3 Jahre in das Gebäude der ehemaligen kaufmännischen Schule in der Ludwigsstraße 111 im Stuttgarter Westen ausgelagert. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Broschüre zum Bauvorhaben.

Informationen zu unserem Modulbau im Herdweg 49a finden Sie hier...

Mit den Gebäuden, aber auch der Geschichte unserer Schule ist es wie mit manchem Flusslauf: Er wechselt gelegentlich die äußere Form und er bekommt sogar verschiedene Namen - aber wenn man von der Quelle bis zur Mündung forscht, sieht man den Zusammenhang. Die Mündung ist natürlich die Gegenwart, die Quelle liegt mehr als 325 Jahre in der Vergangenheit.

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