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Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ehemalige – Der Verein

Der Verein der ehemaligen Schüler des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums hat unter anderem die Aufgabe eines Fördervereins für die Schule.   

Gründung am 4. Juli 1954 durch Paul Meyding und Walter Sontheimer (Schulleiter)

Geschichte und Ziele

Im Verein der ehemaligen Schüler des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums haben sich - wie der Name schon sagt - viele "Ebeluler", die an dieser Schule das Abitur abgelegt haben, zusammengeschlossen. Mitglied können aber auch ehemalige Lehrer sowie Förderer und Freunde des gymnasium illustre werden.

Der ursprüngliche Zweck des Vereins bestand darin, dem Eberhard-Ludwigs-Gymnasium nach seiner völligen Zerstörung am Ende des zweiten Weltkriegs wieder zu einem eigenen Schulgebäude zu verhelfen. In den ersten Nachkriegsjahren war das Gymnasium nämlich in beengten Verhältnissen in einer anderen Schule untergebracht. Dieser unhaltbare Zustand ließ bei dem damaligen Schulleiter Oberstudiendirektor Dr. Sontheimer und dem ehemaligen Schüler Paul Meyding den Entschluss reifen, einen Verein der Ehemaligen zu gründen, um so dem dringlichen Wunsch nach einem neuen Schulgebäude "auf allen Ebenen" Nachdruck verleihen zu können. Dazu galt es, möglichst viele Adressen ausfindig zu machen, was nach der Vernichtung so zahlreicher Unterlagen während des Krieges und durch den Tod so vieler Schulkameraden alles andere als einfach war. Diese Idee ließ sich verwirklichen: zur Gründungsversammlung am 4. Juli 1951 erschienen 85 ehemalige Schüler und Lehrer.

Nicht zuletzt wegen des beherzten Engagements einiger Ehemalige gelang es nach schwierigen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung schließlich ein Anwesen im Norden Stuttgarts, das dem Grafen Zeppelin von 1895 bis zu seinem Tod im Jahre 1917 als Wohnsitz gedient hatte, für einen Neubau für das Eberhard-Ludwigs-Gymnasium zu gewinnen. Unser jetziges Schulhaus konnte am 6. April 1957 eingeweiht werden.

Damit hatte zwar die erste Aufgabe, die der Verein sich vorgenommen hatte, ihren Abschluss gefunden. Die Idee, den Zusammenhalt derer, die einst zusammen die Schulbank gedrückt hatten, zu fördern, damit diese, wenn es sein muss, ihre alte Schule unterstützen können, war aber gerade durch diese "Aufbauleistung" erst richtig mit Leben erfüllt worden. Es war und ist bis heute der Wunsch der Vereinsmitglieder, immer wieder einmal die Möglichkeit zu haben, mit früheren Mitschülern in Kontakt zu treten, über das "aktive" Schulleben informiert zu werden und die jetzigen Schülerinnen und Schüler bei ihren schulischen und außerschulischen Aktivitäten etwas zu unterstützen.

Entsprechend sind die Ziele des Vereins: zum einen sammelt und verwaltet er die Anschriften der Ehemaligen, um Klassentreffen, Ehemaligenfeste oder auch nur spontane Zusammenkünfte alter Schulfreunde zu ermöglichen. Zum anderen bringt er ein Jahrbuch heraus, anhand von dem man sich informieren kann, wie Schulleben im humanistischen Gymnasium aktuell aussieht. Und nicht zuletzt fördert er die Schule ideell und materiell, das heißt, er unterstützt Vorhaben der Schule und sorgt so dafür, dass sie durchgeführt werden können und dass jeder interessierte Schüler unabhängig von seiner wirtschaftlichen Situation daran teilnehmen kann.