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Dienstag, 25. Juli 2017
© Fritz Bauer Institut

Fritz Bauer

Der ehemalige hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903 bis 1986) hatte 1921 sein Abitur am Ebelu gemacht. Neben vielen anderen Verdiensten, hat sich er große Juristst als einer der Ersten für eine Rehabilitierung der Widerstandskämpfer vom 20. Juli eingesetzt, indem er in erheblicher Weise zur strafrechtlichen Verarbeitung von Naziverbrechen beigetragen hat. Mehr...

Aaron Jochim, ebenfalls Absolvent des Ebelu, hat eine Arbeit über Fritz Bauer geschrieben und damit den Drei-Brüder-Mehnert-Preis gewonnen. Diese Arbeit zur Würdigung dieses großen Juristen können Sie hier lesen.

Eine Ausstellung zu Fritz Bauer, die der Seminarkurs Schuljahr 2011/12 in Zusammenarbeit mit dem Museum konzipiert hat, wird im Herbst 2012 im Haus der Geschichte, Stuttgart gezeigt. Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier...

 

"Wir können aus der Erde keinen Himmel machen, aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird."

 

Fritz-Bauer-Preis für soziales Engagement des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums

Am 16.7.2013, dem 110. Geburtstag Fritz Bauers, wurde in einer feierlichen Preisverleihung erstmalig der neu ins Leben gerufene "Fritz-Bauer-Preis für soziales Engagement", übergeben. Seitdem wird er jährlich an drei Schüler und Schülerinnen (je einen aus Unter-, Mittel- und Oberstufe) verliehen.

Sponsoren des Preises sind private Spender und die Elternkasse des Ebelu, da gerade dies Thema dem Elternbeirat besonders am Herzen liegt. Angeregt wurde der Preis im Rahmen eines Vortragsabends durch die ehemalige Bundesministerin der Justiz, Frau Prof.Herta Däubler-Gmelin: „Damit könnte das Ebelu Schülerinnen und Schüler auszeichnen, die sich in besonderer Weise für andere Schülerinnen und Schüler oder die Zivilgesellschaft engagieren“.

Gemäß dem Leitbild des Ebelu:
„...Deshalb sehen wir es als eine Aufgabe an, in unserer Schule individuelle Entwicklung und soziale Verantwortung zu fördern...Unter Verantwortung verstehen wir dabei, dass schwächere und stärkere Schülerinnen und Schüler in gleicher Weise gefördert und ermutigt werden. Toleranz und Verantwortung des mündigen Staatsbürgers sind Erziehungsziele, die wir in enger Zusammenarbeit mit dem Elternhaus zu erreichen suchen.

Seit 2013 ziert ein von der Schulgemeinschaft bestimmtes Zitat Bauers den Treppenabgang der Schule: "Wir können aus der Erde keinen Himmel machen, aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird."